Hallo Franziska,
wenn man lange mit einem Partner zusammen ist, kommt in aller Regel bei jedem der Punkt, wo einfach „die Luft raus“, das Gegenseitige Interesse „eingeschlafen“ ist.
Nicht wenige flüchten dann in eine „Affäre“, die Spannung und Ablenkung von dem tristen Alltag verspricht.
Eine Affäre gibt einem dann wieder das Gefühl etwas Besonderes und Einzigartiges zu sein, eben wie in den vergangenen Tagen vor über 20 Jahren, als du mit deinem Mann zusammenkamst. In einer Affäre bekommt man wieder Aufmerksamkeit und Interesse an der eigenen Person geschenkt, eben alles was einem im Moment an von Partner fehlt.
Eine gute Beziehung die mal vor Ewigkeiten in Liebe begann, funktioniert aber nur durch Beständigkeit und dem Willen auch in guten und in schlechten Zeiten zusammenzustehen, was auch heißt Versuchungen zu widerstehen, mal kurzzeitig die eigenen Bedürfnisse zurückzuschrauben und vor allem ständig an sich und der Beziehung zu arbeiten, damit eben aus der Beziehung erst gar kein Alltag wird!
Diese Beständigkeit fehlt aber in aller Regel bei einer Affäre!
Ob bewusst oder unbewusst, wissen die meisten Personen um diesen Umstand, die sich in eine Affäre flüchten, deshalb sie nicht ihr „langweiliges“ jedoch sicheren Leben verlassen wollen. (Denn was hält den Mann, mit dem du „kuschelst“ davon ab selber auszuziehen, da ER sich ja trennen will?)
Sie geben sich lieber dem abenteuerlichen Augenblick, dem Reiz des Neuen und Verbotenen hin, schirmen dabei aber ihr „heiliges“ Privatleben und die eigene Familie vor den äußeren „Eingriff“ (der Affäre) ab! (Was du ja an dem spärlichen SMS und Mail-Kontakt von ihm siehst)
Das sind aus meiner persönlichen Sicht keine glücklichen Zukunftsaussichten für eure „Beziehung“!
Tragisch ist nur, dass du darunter sehr leidest, was ihm wohl nicht allzu viel auszumachen scheint, mir aber sehr Leid tut.
Wenn jetzt ohnehin ein Schlussstrich gezogen ist, dann solltest du es bei allem Schmerz dabei bewenden lassen und dich lieber wieder deiner wirklichen, bodenständigen Beziehung, mit deinem Ehemann zuwenden.
Nach einiger Zeit, wenn dein Schmerz und die Sehnsucht nach dem „Anderen“ nachlassen, wirst du erkennen, dass es das Richtige ist, bei dem zu bleiben was man hat!
Ich wünsch dir alles Gute für deinen Weg
Gruß HateNight
PS.:
Da es bei deinem Schreibstil schwierig ist dein Thema schnell und sachlich zu erfassen, würde ich mich freuen, wenn du beim nächsten Posting Absätze und Satzzeichen setzt.